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Archive for the ‘Ausflüge’ Category

This Weekend

11 Sep

Moin Leute!

Dieses Wochenende stand im Zeichen der frivolen Parties. Also planmäßig. Planmäßig war ich aber auch der DD dieses Wochenende. Der designated driver. Klar, bin ich immer, weil ich am Arsch der Welt wohne.
Wie auch immer. Don’t drink and drive. Das kriegt man hier am Immigration Office in New York reingespritzt. Bevor wir also zu der ersten Party bei den Franzosen gefahren sind, haben wir uns noch 2 quarters eines Footballspiels in Vermilion angeguckt. Die Hauptattraktion war aber in der Pause: Eine Blaskapelle, die sogar Choreografien drauf hat. Echt klasse, das hat mich wirklich beeindruckt. Die Bilder in der Galerie geben das leider nicht wieder, aber die Jungs waren grandios. Jedoch ist auch Football eine sehr langatmige Angelegenheit (1 Quarter = 12 Minuten…wer’s glaubt), sodass wir -fast erfroren- nach dem Auftritt losgegangen sind. Also los, wieder Richtung Elyria! Dort haben uns schon einige partywillige Franzosen und Amerikaner begrüßt! Naja, was soll ich großartig erzählen. Es gab viel Bier (für mich 1 Heineken :(), Rum und: einen leckeren Geburtstagskuchen! Nach und nach kamen immer mehr, während sich das Geburtstagskind Yuann still und leise abgeschossen hat. Um 0 Uhr hing er das erste Mal über der Toilette und das hat sich die ganze Nacht durchgezogen. Da ich nicht grad der Kotzewegwischfetischist (Duden, guck dir die Wortschöpfung an!!) bin, waren immer so 2-3 andere Leute mit Yuann beschäftigt. Um 3.15 Uhr bin ich dann auch -nüchtern- ins Bett gefallen.
Gestern hab ich dann erstmal den nicht vorhandenen Rausch ausgeschlafen und einfach mal nichts gemacht (steht ganz hoch im Kurs im Moment :D). Ich bin dann doch nochmal zum BestBuy gefahren, weil meine neue FM-Transmitter-Halterung fürs iPhone nicht richtig funktioniert. Sobald ich das Gerät in den Zigarettenanzünderschacht (Duden!) gesteckt habe, kannte das iPhone die Technikschöpfung “GPS” nicht mehr. Und das ist hier drüben ganz schon: kontraproduktiv. Mir war schon Angst und Bange, dass das iPhone irgendwie ne Macke hat, aber das ist es zum Glück nicht. Jupp, beim BestBuy habe ich dann locker $ 60 mehr bezahlt, dafür geht das GPS jetzt wieder :). Nachteil: das neue Gerät sendet relativ schwache Signale, sodass ich während der Fahrt manchmal die Frequenz ändern muss. Oh Mann, irgendwie läuft das nicht so richtig mit… Wie auch immer, von dort bin ich dann weiter zu den Ägpytern und Pakistani gefahren, weil Mohammend mich 1. zum Fastenbrechen und 2. zu Ayman’s Geburtstag eingeladen hat. Es gab zu erst Reis mit Hähnchenkeule, Lammwürstchen (ja Freunde, das ging mal garnicht) und Obstsalat. Das war soweit wirklich schmackhaft. Bis auf die Lammwurst ;). Nachm Essen ging’s dann weiter zum Giant Eagle um ein Paar hübsche Blonde zu kaufen. Bemerkenswerk: das gesamte Bier wird gleich in einem separaten Kühlhaus aufbewahrt :). Es gab sogar Bitburger, Warsteiner und Beck’s, zu Mondpreisen versteht sich ;). Joah und dann gab’s den obligatorischen Geburtstagskuchen, ein paar Bierchen (für mich: 1) und nette Gespräche. Bei weitem nicht so wild wie die French-Party, aber alles in allem sehr schön. Und folgendes noch an Mohammed: 10 Jahre jüngere Mädels sind NICHT angemessen! Joa und jetzt sitz ich hier und drück’ gleich auf Publish!

 
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Ja, ich lebe wohl noch!

09 Sep

Moin Moin, liebe Leser!

Da schreibt man 10 Tage mal nichts und in Ohio macht sich der Herbst breit. Jau, wir leiden hier derzeit unter frostigen 20° C :(. Das soll’s schon gewesen sein? Ich habe meine Jeans in den letzten Tagen sorgfältig entstaubt und ich bereue jetzt schon, dass ich nur 3 Pullover mitgebracht habe. Also, was ist sonst so in der Zwischenzeit passiert? Nicht wirklich viel, da mich das College unerwartet stark einspannt. Warum musste ich auch nur Kurse wählen, in denen man alle Paar Tage seitenlange Hausaufgaben abgeben muss? Und dazu kommt noch die Recherche, d.h. Lesen und Übersetzen (wenn nötig). Naja, trotzdem kommt die Freizeit nicht zu kurz! Letzten Freitag war ich wieder mit den Jungs Fußball spielen, dieses Mal waren sogar ein Paar Franzosen dabei, sodass wir Korea gegen Europa spielen konnten. Zuhause konnte ich dann den frisch bestellten FM-Transmitter für mein iPhone testen. Nun muss ich nicht ständig die 5-10 Songs in den Playlists der Radiossender hören, das nervt auf die Dauer nämlich sehr. Ständig Eminem, Taio Cruz und Usher, oh man. Samstagabend bin ich mit Shannon und ihrem Bruder das erste Mal bei TacoBell gewesen. Dort habe ich einen ganz leckeren CrunchWrap Supreme gegessen, einem Wrap in Pizzaform mit allerhand Leckerein drin. Am besten hat mit der große runde Nacho in der Mitte gefallen, der das ganze sehr crunchy gemacht hat. Danach waren wir noch in Oberlin bei The Feve’s, einer Studentenbar. Dort gab’s das erste Bier für mich seit langer Zeit (ausserhalb Miltner’s) und wir haben Pop Tarts mit verschiedenen Saucen bestellt. Sind quasi kleine Kroketten zum Dippen. Seeehr lecker, vor allem mit Barbecue-Sauce. Am Montag war Labour-Day. “Labour Day (..) ist seit 1894 ein gesetzlicher Feiertag und wird auf die Achtstundentag-Kampagnen der amerikanischen Arbeiterbewegung zurückgeführt.” (wiki) Jetzt sollte man meinen, dass hier alles ruht und jeder die Füße hochlegt. Nicht im Land des Kapitalismus. Zwar haben viele Dienstleistungen oder Büros geschlossen, trotzdem hat jeder Supermarkt oder Baumarkt die Pforten auf. Wirkte auf mich aber so, als sei es der einzige Tag im Jahr, an dem man mal wirklich relaxen kann/darf. Wir sind auf Jessica’s Geburtstag gefahren, eine von Miltner’s Enkeltöchtern. Dafür haben wir eine 3-Stundenfahrt in Kauf genommen, zu einem Ort names New Knoxville, OH. Die Feier war wirklich nett. Wie auf den Bildern zu erkennen ist, waren haufenweise Kinder dabei, ich glaube mehr als Erwachsene. Es gab das typische amerikanische Feier-Barbecue mit Hamburgern, Hot Dogs und Salat. Nach dem Geschenkeauspacken (oh Gott, die haben das Kind bis fast 15 Uhr warten lassen!!! Wie grausam :() ging’s auch schon wieder nach Hause. 6 Stunden Fahrt für 3 1/2 Stunden Party. Amerikanischer Alltag. Und da wären wir schon beim nächsten Thema: Distanzen. Eigentlich wollten wir dieses Wochenend zu den Niagarafällen fahren und dann weiter nach Toronto, Kanada. Dafür wären einige PPPler aus Cincincatti, OH, Chicago und Michigan gekommen. Aber irgendwie sträuben sich mir die Haare daran denkend, nur einen vollen Tag in Toronto zu sein. Die Stadt ist so groß wie Chicago?! Und eine Strecke sind locker 6 Stunden. Dass man hier einfach mal ein Paar Stunden durch’s Land fährt für ein bisschen Freude, scheint normal zu sein. Meine deutschen Freunde haben das schon verstanden, aber ich bleibe dieses Wochenende hier…habe zudem 3 Examen nächste Woche. Ich werde einen 4- Tages-Trip für November planen, ja! Ansonsten waren die letzten Tage von Lesen und Schreiben geprägt, jetzt grade sitze ich auch wieder in der Library, die übrigens super schön ist. Vorgestern war ich nochmal mit Shannon und Kevin unterwegs, Essen bei Don Tequilla’s. Endlich mal wieder Fajitas für Simon :). Gestern ist ein Blinker am Auto ausgefallen, war aber zum Glück nur die Glühbirne :D. Hab dann noch versucht, den Fensterheber zu reparieren, aber da Ken nicht dabei war, habe ich Skrupel bekommen und die Schrauben wieder reingeschraubt :D. Herr Gott, woher habe ich nur meine 2 linken Hände? Gestern hatte Stella übrigens Geburtstag! Scheinbar verrät man in China nicht so leichtfertig sein Alter, sodass ich schon 5 Wochen mit ihr wohne und keinen Clue habe, wie alt sie ist. Danke Ceryl für den leckeren Kuchen 😀

Ich möchte diesen Artikel gerne mit einer Konversation schließen:

Mohamed Ahmed Abd El-Hamid 13:54
he is muslim gay
his name is gehad
I met him in gym
Simon 13:54
he is gay?
and muslim?
HANG HIM!!!!! 😉
Mohamed Ahmed Abd El-Hamid 13:54
guy
sorry
Simon 13:54
ok…i see

 
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Ein vollgepacktes Wochenende

30 Aug

Ein 30° C-warmes Hallo an alle Leser!

Ich muss jetzt erstmal das Wochenende aufarbeiten 😀 Durch die wiedergewonnene Mobilität haben sich mir natürlich grenzenlose Möglichkeiten der Freizeitgestaltung eröffnet. Leider ist zumindest an diesem Wochenende keine Zeit für’s bloggen geblieben. Ich denke aber, dass sich das demnächst einpendeln wird. Obwohl immernoch kein Alltag eingekehrt ist. Noch ist alles zu neu, allerdings habe ich mein neues “Zuhause” bei den Miltner’s schon als Rückzugsort schätzen gelernt; ein gutes Gefühl für einen alten Ostfriesen! Die USA sind mein Zuhause, aber Ostfriesland ist meine Heimat? Wer hat das noch gesagt…? Wie auch immer.

Am Freitag wollten wir für Hoski ein Auto kaufen gehen. Nun ist das nicht so, dass man in die Sonntagsblatt guckt und schaut, wer sein liebstes Stück (Auto..) veräußern möchte und dort schnell hinfährt…Wir waren eine ganze Stunde unterwegs, sind quer durch Ohio gefahren um am Ende irgendwo in Wooster auf einem Abschleppfirmengelände anzukommen. Dort stand ein gebrauchter KIA für $ 4.400, bei dem der Keilriemen erneuert werden muss. Das sollte -nachdem wir eine Werkstatt angerufen haben- etwa $ 300 kosten. Jetzt war es natürlich an uns, den Preis um diesen Betrag zu drücken. Also redeten 1 Philipino, 4 Koreaner und 1 Deutscher auf den lieben Mann ein, der das Auto privat veräußern wollte. Als der Kauf durch seine Zustimmung perfekt war, hat Hoski nur eben nebenbei erwähnt, dass er garkein Geld dabei hat. Dass wir alle (zur Erinnerung: Pampa in Ohio) nicht sehr erfreut darüber waren, schließlich war die nächste Bank etwa 30 km entfernt, ist noch leicht untertrieben. Die Ende der Geschichte war also, dass wir unverrichteter Dinge wieder abgezischt sind, weil Hoski sich am Rande auch keine Gedanken darüber gemacht hat, wie er das Auto ohne Versicherung und Nummernschild überhaupt nach Elyria bringen will. Immerhin habe ich ein bisschen was vom Staat Ohio gesehen. Ihr müsst leider die vergleichsweise schlechten Bilder in der Galerie entschuldigen, da ich meistens aus dem Auto fotografiert habe!

Danach sind wir erstmal Chinesisch essen gegangen (Hund, Katz & Maus :D) um dann nach einem FM-Transmitter für mich zu gucken. Mir hat Jovans System sehr imponiert, allerdings liegt das bei Best Buy bei $ 80, was mir doch etwas zu teuer war. Also weiter Radio hören?! Nach einer kurzen Visite bei Jovans Eltern ging’s dann weiter zum Crocker Park Cinema. Da haben wir dann “The Expendables” geguckt. Sehr lustiger Film, kann ich nur weiterempfehlen. Bin allerdings etwas über den $ 10,50 Eintrittspreis gestolpert :D. Diese Filmnation kann ja nicht mal bezahlbares Kino liefern ;). Ach und liebe Leute am Getränkestand: Chlor in der Cola ist kein additional flavor! Ich habe mir Freitagnacht dann doch noch einen FM-Transmitter bei Amazon bestellt, für $ 8 :D.

Am nächsten Tag bin ich mit den Ägyptern und Pakistani nochmal ins selbe Kino gefahren, dieses mal haben wir aber The Takers geguckt. Der Film war auch okay, aber ich würde ihn eher auf DVD gucken. Ist nichts besonderes dran. Da ich aus der Situation vom Vortag gelernt habe (keine Cola im Kino kaufen), sind wir nach dem Kino noch zum McDrive gefahren um was zu trinken zu kaufen. Da das Fahrerfenster von meinem Auto klemmt, musste ein Pakistani für mich bestellen. Da er aber weder McDonald’s noch die Kunst des Drive-Ins kennt, ist er doch tatsächlich ausgestiegen und hat direkt ins Mikrofon gesprochen :D. Ich habe lange nicht mehr so gelacht. Einfach herrlich.

Den Sonntag habe ich mit Ausschlafen begonnen. Danach haben wir ein Paar chinesische Freunde abgeholt und haben Jojos Abschied “gefeiert”. Cheryl und Stella haben allerhand Essen vorbereitet und Ken hat Hähnchenschenkel sowie Hotdogs gegrillt. In der Zwischenzeit haben wir ein Paar lustige Spiele gespielt und noch einen Ausflug ins Tal gemacht. Ist wirklich schön da , allerdings war es etwas zu heiß, sodass nicht viele Menschen da waren. Der Ententeich war auch leer :(. Nach einem sehr guten Essen (inkl. Maispudding, Minidonuts und Brownies) mussten wir dann alle Abschied nehmen (fiel mir nicht schwer, weil ich Jojo gestern erst kennengelernt habe :D). Ich habe mir danach noch einen Stromadapter bei Target (Riesenkaufhaus) gekauft, weil mir der erste in Phillie kaputt gegangen war. Jetzt kann ich auch endlich den digitalen Bilderrahmen benutzen :). Kurz darauf hat Hoski mich noch wegen Fußball angerufen, sodass ich zum ersten Mal die neu erworbenen Umbroschuhe für $ 35 ausprobieren konnte. Die englisch-koreanisch-deutsche Mannschaft hat 5:3 (2 Tore gehen auf mein Konto!) gegen die koreanische Mannschaft gewonnen. Super Auftakt für mich, muss ich sagen. Ich kann trotz meiner begrenzten fußballerischen Fertigkeiten doch ganz gut mithalten. Die Quittung kam dann heute morgen, als mich 3 riesige Fleischwunden (entstanden aus Blasen) begrüßt haben. Vielen Dank auch.

 
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Cedar Point Amusement Park

21 Aug

Hey Leute,

heute waren meine 3 koreanischen und ich im Cedar Point Amusement Park unterwegs! Der Park nennt sich selber Home of the World’s Rollercoaster. Das kann ich zwar nicht beurteilen, weil ich mich weder in der ganzen Welt noch in der Achterbahntechnik besonders gut auskenne. Nun, ein Punkt mehr mich darauf zu freuen, weil ich keinen Plan hatte, was mich erwartet. Klar, man guckt ein Paar Tage vorher auf der Website nach den Attraktionen (und ja, es sind verdammt viele Achterbahnen!), aber wann war das letzte Mal, dass ich auf einer Achterbahn war? Genau, ich kann mich nicht erinnern. Aber da dieses Jahr für mich auch bedeutet, gewisse Grenzen zu überschreiten, habe ich den Spaß mitgemacht! Also, schon wieder 10 Zeilen geschrieben und noch nichtmal im Auto gesessen. Gut gut, also die benannten Koreaner, von denen ich immer noch nicht den Namen weiß (Sorry Leute, aber ihr habt schon krasse Namen!), haben mich heute morgen abgeholt und ab gings. Besonders toll an dem Park ist die Lage: 30 Minuten Highwayfahrt und man steht vor’m Eingang. Da die anderen Mitglieder der 15-Mann-Gruppe vorher (wie sinnvoll..) noch zum Subway wollten, haben wir uns da noch vollgestopft. Irgendwann um kurz vor 1 standen wir für den Raptor an. Wir wussten nicht, dass das eine der Hauptattraktionen des Parks ist. Gut, das hätte einem nach 2 1/2 (!!)-stündiger Wartezeit auch schon vorher klar werden können, …aber hätte würde könnte. Ist manchmal eben so. Gut, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Für mich war das so: 1 Jahr keinen Alkohol trinken und dann Vodka-Wetttrinken mit einem Russen im mittleren Alter. Hat im Nachhineinen aber echt riesen Spaß gemacht, obwohl ich ca. 80 % der Strecke getreu dem Motto “Augen zu und durch” die Augen…ja…zu hatte. Wie dem auch sei, haben wir kurz danach die Bekanntschaft mit Petrus gemacht. Das ist son abgedrehter Freak der oben im Himmel manchmal die Schleusen öffnet. Gerne auch an so Tagen, wo ich denke: “Hey Freunde, fast 3 Wochen USA und ich hächel minütlich nach Wasser ABER WARUM MUSS DAS GERADE HEUTE KATZEN UND HUNDE REGNEN?”. Aber, aber, wie gesagt. Dieses Jahr soll eben auch manchmal ein “einfach…machen”-Jahr werden. Normalerweise hätten wir abhauen sollen, aber die Koreaner sind eben auch nicht aus Zucker. Wegen des Regens habe ich auch nur ein Paar Fotos gemacht, nur so am Rande…So standen wir völlig durchnässt für Iron Dragon an. Ich meine, wir sind ja auch nicht dumm. Nass, ja, aber nicht dumm! Es war völlig klar, dass gerade Familien den Park verlassen würden und jammernde 15-jährige Mädchen. So waren wir zwar nass, aber kamen überall relativ schnell durch. Iron Dragon war eine durchschnittliche Achterbahn, in der man auch wohl den Burger von nebenan hätte essen können. Danach haben wir bzw. die Jungs All You Can Eat gemacht. Ich habe einfach bei den anderen mitgegessen ($14, gehts noch?) und habe bezahlt: nix. Das müssen die Koreaner wirklich noch lernen: Deutsche Gerissenheit! Muss aber auch immer Leute geben, die sich drauf einlassen. Irgendwann hat’s auch die Bedienung gerafft, aber nichts weiter gesagt. Mittlerweile trocken sind wir zum Disaster Transport losgezogen, einer Indoor-Achterbahn im Dunkeln. War sehr spannend, hätte mir aber mehr Action neben der Strecke gewünscht. Das Ding sind wir gleich 2x gefahren, weil keiner anstand. Danach ging’s zum Wicked Twister, einer Achterbahn ohne Verknüpfung. Man wird auf die eine Seite katapultiert (!), macht eine Korkendreher und fällt zurück auf die gegenüberliegende Seite und macht ebenfalls einen Korkendreher. Das etwa 3x. Das war schon sehr sehr freaky, auch wenn man nur relativ kurz drinne sitzt. Ich lege euch das YouTube-Video am Ende ans Herz! Zum Abschluss haben wir die Corkscrew genommen, eine Achterbahn im Korkenzieherstil. Sehr sehr lustig, sind auch gleich 2x mit gefahren. Danach wollten wir eigentlich die Magnum XL-200 nehmen, aber es hat zwischendurch wieder heftig angefangen, zu regnen. Und sobald es regnet, machen die Fahrgeschäfte dicht. Für mich bedeutet das: Ich muss unbedingt wieder kommen. Ich habe gerade mal den Schaum des Biers weggeschlürft. Es wäre zu schade, die wirklich guten Sachen unberührt zu lassen! Ein guter Zeitpunkt hierfür sind die HalloWeekends ab Mitte September. Hierfür werden etwa 400 Erschrecker rekrutiert, um den Besuchern im Dunkeln Angst zu machen. In die Achterbahnen darf man trotzdem ;).

Video 1: Wicked Twister

Video 2: Top Thrill Dragster

 
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Baseball: Lake Erie Crushers vs. Normal CornBelters

17 Aug

Hey Freunde,

heute bin ich, nach einem Chilltag der Extraklasse, mit Ken zum Baseball gefahren. Vorher haben wir bei Costco noch einen Schreibtisch für mich gekauft. Costco ist ein Großhandel, der auch an Privatkunden verkauft. Wie sinnvoll! Achtung deutsche Wirtschaft, ich wage mal kurz einen Blick in die Zukunft: Der Großhandel ist im Wandel, so zumindest der Trend hier drüben. Zieht euch also warm an. Nun, diese Warnung nur nebenbei.
Ich hatte heute also endlich das Live-Vergnügen. Zwar spielen die Lake Erie Crushers und Normal CornBelts (watn Name..) “nur” in einer unteren Klasse, spannend war es allemal. Besonders die Atmosphäre hat mich sehr fasziniert. Für die Amerikaner ist das wirklich ein Top-Ereignis, über das sich die ganze Familie freut. Es wird also für alle Hot Dogs und Pommes sowie Cola…Diet-Coke…gekauft und sich gefreut, dass man gemeinsam unterwegs ist. So schön das auch ist, wirkt es auf Deutsche immer etwas seltsam. Liegt vielleicht auch an der Sportart, mit der man im Regelfall nicht so vertraut ist.
Nun, der Stadionsprecher, die Pausenunterhaltung und natürlich das Spiel ansich sind eine gute Mischung für einen unterhaltsamen Abend, der bis zu 3 Stunden (meistens 2,5-3 h) dauern kann. Leider haben die Crushers verloren, aber für mich war das eine gute Gelegenheit, die Regeln zu lernen. Und Leute, das ist kein Fußball mit Abseits (der wohl am schwersten zu verstehenden Regel, wenn überhaupt), sondern Baseball. Es gibt soviele verrückte Einzelregelungen, die ich mir alle garnicht merken kann. Aber ich glaube die Grundlagen habe ich verstanden. Am Ende wurden wir sogar noch mit einem Hoooooooomerun gesegnet. Ich habe mir erlaubt, ein Paar Videos zusammenzuschneiden. Der Homerun ist ganz am Ende. Den Link zur Galerie sowie zum Video auf YouTube findet ihr wie immer am Ende des Artikels! Darüberhinaus war die “Vater/Sohn”-Aktivität auch mal ganz wichtig, um das Eis zu brechen, weil Ken eher einer der stillen Sorte ist. Ich nehme sowas immer gleich persönlich, aber ich glaube er ist einfach so! Achja, auf der Rückfahrt hat er mir noch Radarnester gezeigt. Die restliche Strecke könne ich aber ruhig 6-8 m/h drüber fahren ;).

Ey kennt dieses Scheiss WordPress denn keine Absätze? Wozu gibt es denn den HTML-Editor, wenn der kein HTML kann?? Alles muss man selbst ma…ach..ich geh erstmal ne Runde Chilln ;).

 
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